Ausstellung im Altefelder Gestütsmuseum eröffnet

275 Jahre Preußische Gestütsverwaltung

Von den Errungenschaften der "Preußischen Gestütsverwaltung" zehren wir noch heute, sagte Gestütsbesitzer Manfred Graf und eröffnete damit die Ausstellung zum 275 jährigen Jubiläum der in Trakehnen 1732 gegründeten "Preußischen Gestütsverwaltung".

Für die zahlreichen Besucher die zur Eröffnung in die prächtige Museumshalle des Altefelder Gestüts gekommen waren, wurde das große Werk der Gestütsverwaltung lebendig. Bei sanften Kerzenlicht und klassischer Musik flackerte die malerische Pracht der Vergangenheit auf. Berühmte Deckhengste, Zuchtstuten und Reitpferde von so bekannten Malern wie Emil Volkers, Prof. Ungewitter oder Franz Krüger machten den Betrachter deutlich, welch großen Stellenwert Zucht und Reiterei innerhalb der "Preußischen Gestütsverwaltung" einst hatten. Die Betrachter konnten sich der ausgewogenen Faszination von bekannten Hippologen, Pferden und Bildern von preußischen Gestüten nicht entziehen.

"Die ostpreußische Heeresremonte galt als das beste Soldatenpferd der Welt, und als die Heimat 1944-45 verloren ging, wurden diese einmaligen Pferde zu Lebensrettern, als sie Frauen, Greise und Kinder vor den heranrollenden russischen Panzern gen Westen trugen, erläuterte Graf in seiner Begrüßungsrede. "
Trakehnen war eines der schönsten und modernsten Gestüte überhaupt, ein "Heiligtum der Pferde" wie der Dichter Rudolf Binding es nannte. Die endlos langen Eichenalleen waren einzigartig in Deutschland und boten einen Anblick der Harmonie. Ein Vorzeigegestüt mit aller Großzügigkeit in Vollendung, das war das Hauptgesüt Trakehnen.

Geschichte in historischer Stätte erleben, ist die Devise dieser Ausstellung, die schon zum Auftakt ein voller Erfolg war und bis zum 31. Mai 2007 geöffnet bleibt.

Die Öffnungszeiten des Gestütsmuseums erfahren Sie auf telefonische Anfrage.