Königsberger Rennverein auf dem Gestüt Altefeld

Das diesjährige Ziel des Königsberger Rennvereins war das auf den Höhen des Ringgaus gelegene, ehemals preußische Hauptgestüt Altefeld.

Die Mitglieder des 1835 in Königsberg gegründeten "Verein für Pferderennen und Pferdeausstellungen in Preußen" wurden angeführt von ihrem Hauptvorsteher Hans-Heinrich Frhr. von Loeper und Generalsekretär Otto Lins. Die Besitzer des letzten in Deutschland erbauten Hauptgestüts, Doris und Manfred Graf, zeigten den Pferdesportinteressierten, deren Hauptaugenmerk auf der Vollblutzucht liegt, die blutgeprägten Altefelder Beschäler Graf Faedo und Lindbergh. Erläutert wurde bei einer ausgedehnten Fahrt über die ehemals 800 große Anlage der Gestütsaufbau und die Gebäudestruktur zusammen mit den architekonischen Besonderheiten. Die preußischen Ursprünge des Gestüts und die Ähnlichkeit mit Trakehnen erstaunte besonder Hans-Heinrich von Loeper. Der in Pommern geborenee Vollblutmann diente bei der Kavallerie und war selbst erfolgreicher Jockey und später über Jahrzehnte hinweg verantwortlich für Galopprennsport und Vollblutzucht in Deutschland.

Nach der Stallbesichtigung sahen die Besucher im Altefelder Gestütsmuseum einen Videofim über Altefeld und anschließend beim Fachsimpeln wurde selbst gebackenes Brot mit "Ahler Worscht" und Apfelwein gereicht. Mit den Worten " Das Erbe der preußischen Gestütsverwaltung wird hier gehegt und gepflegt" verabschiedeten sich die Mitglieder des Königsberger Rennvereins und nahmen unvergeßliche Eindrücke mit nach Hause.

Frhr. v. Loeper (Dritter von links)