Das erste Fohlen in 2016

Edles Blut fließt in seinen Adern, selbstbewusst und quietschfidel springt es über die Koppel. Schwarz in der Farbe und ohne Abzeichen ähnelt es stark seiner Mutter: Auf Gestüt Altefeld ist mit der Geburt des ersten Fohlens in diesem Jahr der Frühling eingezogen.

Zwar sind die Temperaturen auf den Höhen des Ringgaus derzeit alles andere als einladend, doch an der Seite seiner Mutter, der Altefelder Verbandsprämienstute Ravenna von Rühmann aus der Trakehnerstute Donauwelle, sorgt der Neuankömmling für viel Freude bei Elsa-Luise Graf. Denn das Stutfohlen bringt alle Eigenschaften für einen hoffnungsvollen Dressurnachwuchs mit.

Der zehnjährige Oldenburger Rapp-Hengst Dante Weltino OLD von Danone aus der Rihanna aus dem Dressurleistungszentrum Lodbergen hat seine Gene nach Altefeld vererbt, wo man gespannt darauf ist, wie sich „Deauville“, so der Name des Fohlens in Anlehnung an die Stadt in der Normandie.

Denn Dante stammt ebenfalls aus edlem Geblüt. Die Vollschwester seiner Mutter, Riwera de Hus, ging in der französischen Dressur-Equipe bei den Olympischen Spielen 2012 in London und bei den Weltreiterspielen 2014 in der Normandie an den Start. Dante Weltino Old kann unter anderem auf Siege im Grand Prix, der Königsklasse der Dressurreiter zurückblicken, und steht mit Reiterin Therese Nilshagen im schwedischen Dressurkader für die Olympischen Spiele in Rio.

„In diesem Jahr wird der vorerst letzte und deshalb wohl begehrte Fohlenjahrgang von Dante Weltino geboren, da der Hengst bis zur Olympiade nur noch im Sport geht und nicht mehr im Deckeinsatz steht“, erklärt Graf.